Uebertraining
Als Übertraining bezeichnet man beim Sportler einen Überlastungszustand, der durch zu intensives, zu umfangreiches oder zu häufiges Training ausgelöst wird. Typischerweise führt eine nicht vorhandene oder mangelhafte Regeneration zum Übertrainingszustand.
Dieser äußert sich in einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Erkrankungen (Erkältung, Grippe o.ä.), Ruhe- ud Belastungspuls sind stark erhöht und der Sportler fühl sich dauerhaft schlapp und antriebslos. Auch Schlafstörungen treten beim betroffenen Sportler typischerweise auf.
Um dem Zustand des Übertrainings beizukommen ist es notwendig, eine Ruhephase von bis zu einer Woche einzulegen. Die einzigen Trainingseinheiten in diesem Zeitraum sollten rein regenerative Inhalte haben, also sehr leichte Ausdauerbelastungen bis 25 Minuten im REKOM-Bereich sowie entspannende Maßnahmen (Dehnung, Muskelrelaxation...), auf jeden Fall darf nicht in der gewohnten Intensität weiter trainiert werden.
Präventiv wirkt man dem Übertraining entgegen, indem man sein Training professionell periodisiert und nicht eintönig durchzieht. Ideal ist eine Leistungsdiagnostik im Vorfeld sowie eine anschließende Trainingsplanung durch einen Experten.
letztes update: 2008-10-04 10:32:47 von Markus |
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