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Das Kreuz mit dem Hexenschuss

Neben der Volkskrankheit Rückenschmerz, begegnet mir bei meinen Kunden auch immer wieder das Ereignis, welches 50 bis 60 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal im Jahr widerfährt:
Der Hexenschuss im medizinischen Fachterminus Lumbago, darf neben Übergewicht, Bluthochdruck und Bandscheibenproblemen als eines der größten Volksleiden angesehen werden. Gehäuft treten die Beschwerden in den kälteren Monaten auf, wenn die Muskulatur generell empfänglicher für Spannungszustände ist. Der Betroffene nimmt oft eine Schonhaltung ein, in der er die geringsten Schmerzen empfindet, das typische "Einfrieren". Die Schmerzen strahlen meist vom unteren Rücken ausgehend bis in die Brustwirbelsäule und in die Beine. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Auslösern des Lumbago und Gegenmaßnahmen.

Auslöser


Der Auslöser für einen Lumbago ist entweder eine ruckartige, unter Belastung durchgeführte Bewegung der Wirbelsäule (z.B. schweres Heben, Verrenkungen) er kann aber auch ohne erkennbaren Reiz aufgrund von Verspannungen der Rückenmuskulatur oder anhaltendem Stress auftauchen. Grund für diese Verspannung kann die falsche Technik beim Heben sein (weit vorgebeugtes Heben einer schweren Last); das häufig vorgebeugte Sitzen am PC oder am Büroarbeitsplatz kann auch zu Verspannungen der Lendenwirbel genauso wie der Halswirbelsäule führen. Die abgeschwächte Muskulatur ist dann generell empfänglich für Rückenbeschwerden...

Was tun?


Zum einen gilt es, die auslösenden Reize zu vermeiden. D.h. die korrekte Haltung beim Heben von Lasten, gerades Sitzen vor PC, Fernsehen und am Arbeitsplatz, generell ein rückengerechtes Alltagsverhalten. Zur akuten Schmerztherapie sollten Sie sich in jedem Fall an einen Arzt wenden, der den Hexenschuss von anderen degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule unterscheiden können sollte.
Abgesehen von der akuten Behandlung des Lumbago hilft es, die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Geeignete Übungen kommen eigentlich immer ohne Zusatzgewichte aus und führen bereits nach vier bis sechs Wochen zu einem spürbaren Erfolg. Solche Übungen lassen sich einfach in den Alltag integrieren und brauchen keine speziellen Räumlichkeiten oder Hilfsgeräte. Hilfreich ist in jedem Fall eine Einweisung durch einen erfahrenen Trainer, der die Fehlerkorrekturen vornehmen kann, bis die richtige Haltung und Durchführung der Übungen verinnerlicht ist. Dabei ist es generell wichtig, alle Übungen in Ruhe und mit Konzentration auf die Übung und die beteiligte Muskulatur durchzuführen. Meine Empfehlung: Lassen Sie sich ein Programm zur Rumpfstabilisation "maßschneidern", der Sportpabst erfüllen Ihnen natürlich auch diesen Wunsch...
letztes update: 2007-11-26 20:41:35 von Markus | lock | Sitemap | sportpabst.de/Kolumne/Das_Kreuz_mit_dem_Hexenschuss